Zeittafel

Zeittafel der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen e.V.

1990

23 Essener Bürger gründen die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Begegnung (DSG) mit dem Ziel, eine Partnerstadt zu finden.

1991

April: Zum ersten Mal reist eine Delegation der DSG nach Nishnij Nowgorod (NN)

September: Die Oberbürgermeister beider Städte, Annette Jäger und Omarij Scharadse, unterzeichnen den Städtepartnerschaftsvertrag Essen – Nishnij Nowgorod.

Weitere Absprachen folgen:

  • Kooperationsvereinbarung zwischen der Linguistischen Universität und der DSG
  • Kooperationsvertrag zwischen der Medizinischen Akademie NN und dem Universitätsklinikum Essen (jährlicher Austausch von Medizinstudenten, Ärzten, Wissenschaftlern)

1992

Essen empfängt erstmals Gäste aus NN:
den Oberbürgermeister Dmitrij I. Bednjakow
Vertreter von vier Religionen
sieben Germanistik-Dozenten der Linguistischen Universität NN

  • Kooperationsvereinbarung zwischen der Polizei von Essen und NN

1993

In Essen finden die „Wolga-Tage“ statt.

Ein LKW bringt Hilfsgüter für Waisenheime, Senioren und allein erziehende Mütter nach NN.

Das Au-pair-Programm beginnt.

Der erste Zivildienstleistende aus Essen tritt seinen Dienst in NN an; seitdem betreut die Gesellschaft jährlich vier Freiwillige.

Das Projekt „Soziale Arbeit“ startet und wird in eine eigenständige Vereinsarbeit überführt.

Runder Tisch der WestLB: Beraten wird über den Ausbau der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen dem Land NRW und dem Oblast NN. Die WestLB eröffnet ein Koordinierungsbüro in NN.

  • Kooperationsvertrag zwischen dem Glinka-Konservatorium NN und der Folkwang-Musikhochschule Essen
  • Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen der Linguistischen Universität NN und dem Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaft der Universität Duisburg-Essen

1993 – 2006

Jeweils zwei Germanistik-Studenten aus NN nehmen am Internationalen Jugendcamp des Lions-Clubs Essen teil unter dem Motto „Fremde kamen – Freunde gehen“.

1994

Der Name der Gesellschaft wird notariell in „Gesellschaft für Deutsch – Russische Begegnung Essen e.V.“ (DRG) geändert.

Gernot Erler, heute Russland-Beauftragter der Bundesregierung, besucht die DRG mit einem Vortrag „Wohin geht Russland?“

„Gemeinsame Erklärung“ zwischen dem Land NRW und dem Oblast NN über die Zusammenarbeit und den Ausbau freundschaftlicher Beziehungen

Seit diesem Jahr erhalten Deutsch-Olympiade-Gewinner aus NN als 1. Preis eine Reise nach Essen.

In NN finden erstmals Informations- und Kulturtage über Deutschland statt.

Die DRG wird Partner der Freundschaftsgesellschaft „Gesellschaft NN – BRD“ in NN.

1995

In Essen finden die Festtage anlässlich des Kriegsendes statt „50 Jahre danach: Russische Kultur an Rhein und Ruhr“.

1997

Die Agentur für Arbeit erteilt die Erlaubnis zur Arbeitsvermittlung von Au-pairs.

1999

Oberbürgermeister Jurij I. Lebedew weilt zu einem offiziellen Besuch in Essen.

2000

Die DRG feiert das 10-jährige Jubiläum im Aalto-Theater mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Jutta Scherrer, Inhaberin des Lehrstuhls für russische Geschichte in Paris.

Die Stadtverwaltung NN und die DRG schließen ein Abkommen zur Organisation von Zivil- und Sozialdienst deutscher Staatsbürger in NN.

2005

Die DRG feiert das 15-jährige Jubiläum mit einem Festvortrag von Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, Botschafter a.D., Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums.

2010

Die DRG feiert das 20-jährige Jubiläum im Haus Fuhr in Werden.

In der neuen Firmenzentrale Thyssen-Krupp wird das deutsch-russische Kunstbuch „Essen.Gezeichnet“ präsentiert.

Das Kooperationsabkommen zwischen der Linguistischen Universität NN und der DRG ermöglicht Au-pairs die Anerkennung ihres Einsatzes als akademisches Jahr.

Die DRG vereinbart mit der Lobatschewski-Universität, Fachbereich Sozialwissenschaften, den Jahres-Einsatz von Studierenden in sozialen Einrichtungen in Essen unter Beibehaltung der Immatrikulation.

Die zahlreichen Vereinbarungen bilden bis heute die Grundlage für Projekte und Kontakte, hinzukommen Auftritte von Künstlern verschiedener Genres in Essen und NN.

2015

Die DRG feiert das 25-jährige Jubiläum im Schloss Borbeck mit 250 Gästen, darunter drei Essener Oberbürgermeister und eine 20-köpfige Delegation aus Nishnij Nowgorod.
Die Festansprache hält Dr. Gernot Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung, zum Thema Russland und der Westen: Eine Beziehung auf Abwegen.

Angelika Küpper tritt als Vorsitzende zurück und übergibt den Staffelstab an Barbara Lachhein.

Der Duden nimmt Nischni Nowgorod in seinen Bestand auf und eine neue Schreibweise vor.

2016

Im Herbst begehen die beiden Partnerstädte ihr 25-jähriges Jubiläum. Oberbürgermeister Thomas Kufen reist mit einer Ratsdelegation nach Nischni Nowgorod und empfängt wenige Wochen später den Gegenbesuch unter Leitung des Oberstadtdirektors Sergej Belov.

Die tragende Rolle der DRG und ihrer russischen Freunde wird in diesen Tagen besonders deutlich und vielseitig gewürdigt.

Die zahlreichen Vereinbarungen bilden bis heute die Grundlage für Projekte und Kontakte, hinzukommen Auftritte von Künstlern verschiedener Genres in Essen und NN.

 

Ehrungen der Aktivitäten der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung:

Robert Bosch Stiftung, 2005
Förderpreis für deutsch-russisches Bürgerengagement
Projekt: Freiwilligendienste junger Männer und Frauen

Robert Bosch Stiftung, 2007
Preis für deutsch-russisches Bürgerengagement
Projekt: Zivildienstleistende treffen Duma-Abgeordnete
An die Gesellschaft für Deutsch-russische Begegnung Essen e.V. und das Gebietskrankenhaus Nishnij Nowgorod

Landschaftsverband Rheinland, 2016
Rheinlandtaler für die “Verdienste um das multinationale Zusammenleben und  friedliche Miteinander zwischen einzelnen Völkergruppen auf kulturellem Gebiet im Rheinland”

Verleihung der Ehrendoktorwürde an Dr. phil. Wiebke Schmaltz durch die Staatliche Linguistische Universität Nishnij Nowgorod

Verleihung der Ehrenprofessorenwürde an Prof. Dr. med. Achim Schmaltz durch die Staatliche Medizinische Akademie Nishnij Nowgorod

Verleihung der Ehrenprofessorenwürde an Dipl. Ing. Oec. Barbara Lachhein, M.A., durch die Staatliche Linguistische Universität Nischni Nowgorod

Ehrenurkunde für langjährige Zusammenarbeit in der Städtepartnerschaft Essen-Nishnij Nowgorod an Irina Pfeiffer durch die Administration der Stadt Nishnij Nowgorod

Dr. Friedrich Joseph Haass-Preis „In Würdigung ihres persönlichen Engagements und hervorragenden Beitrags zur deutsch-russischen Verständigung und Zusammenarbeit“ an Angelika Küpper durch das Deutsch-Russische Forum e.V.

Ehrenurkunde für die Beteiligung an internationalen Projekten und ihren großen Beitrag zur Entwicklung der Städtepartnerschaft an die DRG durch das Stadtoberhaupt Nischni Nowgorods, Iwan Karnilin

Wenn auch Sie die Erfolgsgeschichte fortschreiben wollen, sich engagieren möchten, Ideen umsetzen können, heißt Sie die Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung in Essen herzlich willkommen.