Tschingis Aitmatow – Einladung zur Lesung am 20. November 2026 in der Studio-Bühne Essen
Herzliche Einladung zur Lesung am 20. November 2026
Der Berliner Verein Go East-Generationen e. V. ist im Sommer 2025 auf den Spuren
Tschingis Torekulowitsch Aitmatows durch Kirgistan gereist. Landschaft und Gesellschaft
prägten Leben und Werk des mit der schönsten Liebesgeschichte der Welt, „Djamilja“, berühmt gewordenen
Schriftstellers. Aus seinem Geburtsort Scheker in den Bergen zog er nach Moskau zum Literaturstudium und mit dem
freundschaftlichen Vertrauen Michail Gorbatschows als letzter Botschafter der Sowjetunion nach Luxemburg.
Die Reisebegegnungen mit Verwandten, Freunden, Verehrern und Kollegen in Kirgistan flossen nun in einen Sammelband,
welcher dem Erbe und der Vorbereitung des 100. Geburtstages Aitmatows am 12. Dezember 2028 gewidmet ist.
Die Studio-Bühne Essen lädt ins gemütliche Wohnzimmer-Café ein, wo Schauspieler aus Aitmatows Erzählung „Aug’ in Auge“ lesen und
Reiseteilnehmer ihre Eindrücke von Land und Leuten in Kirgistan schildern. Die Gesellschaft für Deutsch-Russische
Begegnung Essen e. V. heißt als Gastgeber Mitglieder und Interessierte zu dem literarischen Abend herzlich willkommen!
Freitag, 20. November 2026 · 18:00 Uhr
Studio-Bühne Essen · Wohnzimmer-Café
Korumhöhe 11 · 45307 Essen
Eintritt frei · Spenden willkommen
Weitere Informationen und Kartenreservierung bei der Studio-Bühne Essen
Warum Aitmatow?
In seiner Heimat Kirgisistan wird er als Nationaldichter verehrt. Aitmatow schrieb sowohl auf Russisch als auch
auf Kirgisisch über Mythen, Natur und existenzielle Fragen des menschlichen Lebens. Am 12. Dezember 2028
feiert die literarische Welt seinen 100. Geburtstag. Die Vorbereitungen auf die Feierlichkeiten sind in vollem Gange.
Kirgisistan bereitet den 100. Geburtstag von Tschingis Aitmatow vor.
In Deutschland würdigt federführend der Aitmatow-Klub sein Erbe.
Ein Schriftsteller zwischen Sprachen und Ländern

Tschingis Aitmatow wurde 1928 im kirgisischen Dorf Scheker geboren. Er schrieb auf Kirgisisch und Russisch und wurde zu einem
der international bekanntesten Schriftsteller seiner Zeit. Seine Werke verbinden die Erzähltraditionen Zentralasiens
mit den großen Fragen des menschlichen Zusammenlebens. In Dshamilja, Der erste Lehrer, Der weiße Dampfer oder
Ein Tag länger als ein Leben erzählt er von Freiheit, Heimat, Erinnerung und Verantwortung.
Aitmatow studierte in Moskau und war später auch diplomatisch tätig. Er wurde der letzte Botschafter der Sowjetunion in Luxemburg.
Seine Figuren stehen vor schwierigen Entscheidungen. Aitmatow gibt selten einfache Antworten – er lädt uns ein, selbst nachzudenken.
Mehr über seine Bücher beim Unionsverlag. Mehr über den Autor im Autorenporträt des Unionsverlags.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Eure Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen e. V.
